Schwarzwald im „Winter“

Unser diesjähriger Winterurlaub sollte nun also in den Schwarzwald gehen. Also machten wir uns am 22.12.205 auf den Weg.

Tag 1 ( 22.12 )

Da ich an dem Tag noch voll arbeiten mußte haben wir die Strecke nicht an einem Tag geschafft sondern eine Zwischenübernachtung in der Nähe von Kassel eingelegt.

Tag 2 ( 23.12 )

Am morgen ging es – nach einem kurzen Frühstück – weiter zu unserer Nichte nach Frankfurt und dann hinein in den nicht wirklich winterlichen Schwarzwald. Das erste Ziel war der Stellplatz in Seelbach gegenüber des Campingplatzes. DSC_0189Hier haben wir eine schöne Wanderung durch die Umgebung gemacht und sehr bald festgestellt, dass die Winterjacke einfach zu warm ist.

Tag 3 ( 24.12 )

Nach einem ausgiebigen Besuch des Schwimmbades auf dem angrenzenden Campingplatzes Schwarzwälder Hof, ging es weiter nach Eichstetten am Kaiserstuhl. Auf dem Stellplatz am Weingut IMG_20151224_125355Köbelin wurden wir trotz des Feiertages superfreundlich und zuvorkommend IMG_20151224_125411empfangen. Hier haben wir nicht nur den heilig Abend verbracht ( es war ein so ruhiges und besinnliches Weihnachten wie schon seit Jahren nicht mehr ) sondern auch noch eine traumhaft schöne Wanderung zum Eichelspitz Turm unternommen. Bei ca. 18 – 19° C war die Wanderung durch die Weinberge anstrengend aber wirklich lohnend. Dazu gab es dann DSC_0192auch noch den ersten Vollmond am heiligen Abend seit 35 Jahren.

Tag 4 ( 25.12. )

DSC_0200Heute ging es dann weiter an den Rhein. Wir hatten uns erst einen Campingplatz ausgesucht, der aber überhaupt nicht zusagte. Daher sind wir dann ein paar Kilometer weiter gefahren und haben dann in Breisach am Rhein auf einem Wohnmobilstellplatz gestanden ( mit direktem Rheinblick ).

IMG_20151225_120333Von hier aus haben wir uns die herrliche Altstadt angeschaut und sind natürlich dann auch im Münster gewesen.

Auf dem Weg zurück konnten wir dann der Versuchung einfach nicht mehr widerstehen …

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Tag 5 ( 26.12. )

Nächster Halt: Todtnau…

Wir hatten in den üblichen Quellen gelesen, dass die Todtnauer Wasserfälle eine reise wert sein sollen, also schauen wir uns das auch mal an. Gesagt getan… Womo in Todtnau ( nicht Todtnauberg ) abgestellt, Wanderschuhe festgeschnürt und los gings auf eine atem(be)raubende Wanderung zu den Wasserfällen die wirklich DSC_0211jeden Schweißtropfen wert war. Auf Grund der frühen Stunde, des Feiertages und wahrscheinlich auch der üppigen Temperaturen war kaum eine Menschenseele auf unserem Weg zu finden. Natur pur ohne Touristenandrang etc.

Auf dem Rückweg entdeckten wir dann noch die Sommerrodelbahn. die ihrem Namen auch am 26.12. alle Ehre machte. Ein Vergnügen für jung und alt, dass preislich auch vollkommen im Rahmen liegt.IMG_20151226_140406

Zum Übernachten sind wir dann zum Stellplatz des Campingplatzes Münstertal gefahren. Der Platz mag ja ganz schön sein, aber wir haben festgestellt, dass wir lieber die billigeren und schöner gelegenen Möglichkeiten nutzen, als uns an eine Bahnstrecke zu stellen, nur um in der Nähe ein Restaurant auf einem CP zu haben, in dem man eh keinen Platz mehr bekommt ohne 2 Wochen vorher reserviert zu haben und eine Schwimmhalle zu nutzen, in der mann von Dauercampern angemacht wird, wenn man ein Kind vor 9:00 Uhr mit zum schwimmen nehmen will.

Tag 6 ( 27.12. )

Touristenabzocke par exelance in Triberg…

Heute ging es nun weiter nach Triberg zum sogenannten „Weihnachtszauber“. Die Veranstalter haben sich sichtlich Mühe gegeben, sind aber dem Touristen Ansturm in keinster Weise gewachsen. In Triberg selbst ist es zu dieser Zeit schier unmöglich IMG_20151227_163234einen Stellplatz für ein Wohnmobil zu finden und so sind wir dann in Schonach auf einem sehr ansprechenden Stellplatz gelandet, von dem wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht haben. In Triberg angekommen staunten wir nicht schlecht, dass die Zahl der Touristen sich seit der Suche nach einem Stellplatz nochmals vervielfältigt hat. Ein Bummel durch die Geschäfte war mehr ein Geschiebe durch Kuckuksuhrenläden, die von Miniaturen für 20€ bis hin zu angeblichen Originalen für mehrere tausend € alles im Angebot hatten. Der Besuch des Weihnachtszaubers war als Familie eine der größten Ausgaben in diesem Urlaub. Die Dekoration des Geländes vor den Triberger IMG_20151227_172954Wasserfällen war schön gemacht, aber aufgrund des Andrangs kaum zu genießen. Die von uns anvisierte Feuershow konnten wir dann nach ca. 1 Stunde auf Kisten stehend sogar sehen. Danach hielt uns aber nichts mehr und wir machten uns schleunigst von dannen in Richtung Stellplatz. Von Schonach aus haben wir uns dann auch noch das sehr schöne Feuerwerk angesehen.

Tag 7 ( 28.12. )

IMG_20151228_115430Heute sind wir dann weiter auf die Schwarzwald Hochstrasse gefahren. Bei Traumhaftem Wetter mit der entsprechenden Fernsicht ist das wirklich eine imposante Strecke, die sich lohnt. Dabei kommt man auch an dem berühmten Mummelsee vorbei. Der Mummelsee, traumhaft gelegen an der Schwarzwaldhochstraße, ist der größte der sieben verbliebenen Karseen des Schwarzwaldes. Er ist 3,7 Hektar groß, hat einen Umfang von ca. 800 Metern, ist 18 Meter tief und liegt auf 1.036 m  ü.NHN. Der Name des IMG_20151228_122619Mummelsees geht im Übrigen auf die weißen Seerosen zurück, die im Volksmund „Mummeln“ genannt werden. Die Sage zum Mummelsee kann man hier nachlesen. Danach gehts weiter der Hochstrasse folgend zum Ochsenstall, einem Ski und Wanderheim, mit angeschlossenem „Stellplatz“. Nach etwas mühevoller Suche stellte sich der Platz als kleiner Parkplatz hinter dem Heim heraus, der aber traumhaft mitten im Wald gelegen ist und deren Betreiber sich wirklich viel Mühe gegeben haben uns den Aufenthalt angenehm zu gestalten. DSC_0227 Die Wanderrouten rund um das Heim sind super naturnahe und zu dieser Jahreszeit ( wahrscheinlich aufgrund des fehlenden Schnees ) kaum besucht.

Tag 8 ( 29.12 )

 Heute ging es schon wieder ein gutes Stück Richtung Heimat. Nächster Halt Claustal-Zellerfeld im Harz. Hier haben wir und mit der Familie  getroffen um gemeinsam Sylvester zu feiern und den Urlaub ausklingen zu lassen.IMG-20160103-WA0008 Auch wenn das Wetter im Harz nicht so angenehm war wie im Schwarzwald, haben wir das Treffen doch genossen und auch hier viele Wanderungen in der Umgebung gemacht. Vorn hier aus Ging der Weg dann wieder Richtung Heimat, wo die Arbeit uns schon sehnsüchtig erwartete.

 

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