Toscana Herbst 2019

Tag 1

13:00 Uhr zuhause losgefahren. Erster obligatorischer Stau in Hamburg war gar nicht so schlimm. Stau in Hannover elegant umfahren über Celle. Doch dann wieder zurück auf der A7 Vollsperrung ca. 45 Minuten gestanden. Als es dann endlich weiter ging Baustelle nach Baustelle.Und kurz vor Kassel dann die nächste Vollsperrung in der wir ca. 2 Stunden gestanden haben. Daher haben wir uns entschieden in Kassel die erste Nacht zu verbringen am kostenfreien Stellplatz an der Fulda.

Tag 2

Heute sind wir wieder früh hoch und der festen Überzeugung, dass wir Strecke machen wollen. Ziel ist nach Reschen zu kommen. Das ist zwar ein langer 640km Ritt, aber wir haben es tatsächlich ohne größere Staus geschafft.Gegen 17:00 Uhr sind wir dann auf dem Stellplatz, der direkt am Reschensee liegt und können die versunkene Kirche auf der anderen Seeseite noch erkennen. Hier warten schon die Holdhoffs und begrüßen uns sehr herzlich. Von nun an werden wir die Reise gemeinsam machen, jedenfalls in großen Teilen.

Tag 3

Nach einer weiteren ruhigen Nacht wollen wir heute weiter bis zum südliche Gardasee. Borghetto Sul Minzio heißt der keine malerische Ort.

Abends sind wir vom Stellplatz zu Fuß zum Essen in den Ort gelaufen und haben da eine leckere Pizza mit Oktopus und Scampi gegessen. Der Stellplatz ist sauber und ordentlich und das Wetter ist seit dem wir über die italienische Grenze gefahren sind, erwartungsgemäß super.

Tag 4

von Borghetto aus sind wir nach einem ausgiebigen und sonnigem Frühstück weiter gefahren an Florenz vorbei nach San Giminiano.

Der Campingplatz liegt etwas ausserhalb, aber wir haben aus dem Wohnmobil heraus einen herrlichen Blick auf die Altstadt. Abends gehen wir dann noch mit allen in die Stadt zum Essen. Das Restaurant liegt versteckt in einer kleinen Seitengasse. Von der Terrasse aus haben wir einen herrlichen Blick über die Landschaft der Toscana. Der Rückweg war dann im Dunkeln gut machbar und für die Hunde noch einmal ein schöner Auslauf.

Tag 5 + 6

Heute ging es dann wieder weiter. Der Plan ist, dass wir nun ein paar Tage am Mittelmeer verbringen, um Mal richtig auszuspannen.

Also Sachen zusammengepackt, kurz noch zur Rezeption, auf den Parkplatz und auschecken. Jetzt gehts weiter, aber was war das…? Knarz…! Mist…! Da habe ich mir mit einem Ast die linke obere Heckpositionsleuchte abgerissen. Puh zum Glück nur die Leuchte. Also weiter…

Nachdem wir bei 2 Plätzen kein Glück hatten, der eine überfüllt, der andere geschlossen, sind wir auf dem Campingplatz Baia Verde gelandet. Ein schöner Platz direkt am feinen Sandstrand. Ideal zum Schwimmen, Suppen und Entspannen.

Tag 7

Heute sind wir immer noch auf dem oben genannten Campingplatz.Es gefällt uns hier wirklich gut. Bei leicht bewölktem Himmel sind wir mit den Fahrrädern nach Follonica gefahren und haben etwas eingekauft. Auf der Hintour sind wir an der Strasse lang gefahren, aber auf der Rücktour haben wir einen tollen aber anstrengenden Küstenradweg gefunden. Der Weg ist sicher toll für Mountainbiker, aber auch mit normalen Fahrrädern ist er machbar.

Abends haben wir den Grill angeworfen und lecker Fleisch und Scampis ( Kaisergranat ) gegrillt. Dazu gab es Kraut- und Nudelsalat.

Tag 8

Heute sind wir immer noch am Mittelmeer. Wir haben nach dem Frühstück erst eine schöne 2,5 Stunden Wanderung durch die Berge zu einer einsamen Bucht gemacht,

und dann ging es wieder an den Strand zum Relaxen.

Heute Abend wird noch einmal der Grill angesteckt. Morgen nach dem Frühstück soll es dann weiter gehen nach Pitigliano.

Tag 9

Morgens nach dem reichlichen Frühstück (die Brötchen sind hier eher kleine Brote) fing es an zu regnen. Wir haben aber alles noch trocken eingepackt. Dann noch schnell zur Entsorgung und zum Bezahlen. Dann durch die schöne Landschaft nach Pitigliano. Der erste Blick auf des Bergdorf ist schon echt beeindruckend.

Auf dem Stellplatz der eigentlich nur ein Parkplatz ist, stellen wir die Womos ab und erkunden die Stadt zu Fuß. Abends haben wir dann in einem romantischen Restaurant mit einer mit Wein überwachsenen Terrasse gegessen. Echt sehr lecker.

Da der „Stellplatz“ keine wirklich schöne Möglichkeit bot, mit den Hunden zu laufen, haben wir beschlossen morgen noch vor dem Frühstück weiter nach Sorano zu fahren.

Tag 10

Nach dem Aufstehen und dem vergeblichen Versuch Brötchen zu kaufen (die Supermärkte öffnen Sonntags erst um 8:30Uhr) ging es also sofort los zur Via Cava bei Sorano. Dort haben wir uns nach dem Frühstück die etruskischen Gräber, die in Tuffstein gehauen wurden angeschaut. Da es erst ca. 12:00 Uhr war und wir nicht so früh in Saturnia aufschlagen wollten, haben wir in einem kleinen Wäldchen direkt am Parkplatz der Höhlen etwas entspannt, mit den Hunden gespielt und Tee / Kaffee getrunken. Danach fuhren wir dann die etwa 20km nach Saturnia. Dort angekommen sind wir sofort in den warmen, natürlichen Becken baden gegangen.

Abends gab es dann noch lecker Spaghetti ala Genovese und dann ab zu Bett.

Tag 11

Heute morgen sind die Mädels vier- und zweibeinig noch einmal zum Baden zu den Sinterbecken gegangen und die Jungs haben sich um die Womo’s gekümmert. Gegen Mittag ging es dann wieder weiter nach Castiglione del Lago. Der Stellplatz direkt am See mit allem incl. war mit 16€ sogar Recht günstig für die Lage. Da sind wir abends wieder lecker essen gegangen in die Altstadt. Das Restaurant la Cantina war sehr gut und des Service war super.

Tag 12

Heute sind wir dann kurz entschlossen nach Siena gefahren. Wir haben auf dem einzigen Campingplatz in Siena eingecheckt und sind dann mit dem Bus in die Altstadt gefahren. Wir haben uns den berühmten Plaza del Campo angeschaut, und natürlich den Dom. Insgesamt ist die Altstadt bemerkenswert schön. Morgen soll es für uns dann schon wieder weiter gehen nach Pisa.

Tag 13

Heute nach dem Frühstück sind wir also wie geplant weiter nach Pisa gefahren. Auf dem Campingplatz angekommen haben wir uns auch gleich ins Getümmel gestürzt. Obwohl es tatsächlich nicht so voll war wie ich es erwartet hätte, waren noch einige andere Touristen in der Stadt.

Wir haben uns die üblichen Sachen angeschaut und haben dann noch eine Bummel durch die gar nicht überfüllte Altstadt zum Arno gemacht.

Heut Abend wollen wir dann noch einmal schauen, ob die Pizza & Pasta hier auch schmecken. Morgen soll es dann weiter Richtung Carrara gehen. Ein paar Kilo Marmor mitbringen. So war jedenfalls der Plan. Das Essen haben wir dann aufgrund der Magenbeschwerden von Sandra ausfallen lassen. Die ganze Nacht war einfach nur schrecklich.

Tag 14

Morgens um ca. 06:00 Uhr bin ich dann noch einmal nach Pisa reingelaufen und habe für meinen Schatz Medizin aus der Apotheke geholt. Damit wurde es zum Glück langsam wieder besser. Ich habe dann noch schnell eine Maschine Wäsche gewaschen, da der Platz die Möglichkeit bot.

Dann ging es gegen Mittag weiter wie geplant Richtung Carrara bzw. Massa. Der geplante Campingplatz war aber erst nicht auffindbar, da die Koordinaten in Cara-Maps schlicht falsch wäre und als wir Ihn dann gefunden hatten war alles verriegelt und versammelt. Wie alle anderen Plätze auch in der Gegend.

Dann also weiter nach Carrara Marina dort soll noch ein Stellplatz fast direkt am Wasser sein. Nach langer Suche haben wir dann einen kostenlosen Parkplatz gefunden auf dem schon einige Womos standen (meist Italiener). Der Gang zu Strand der zum Glück zu dieser Jahreszeit fast leer geräumt war, dauerte ca. 2min. Wir haben mit den Hunden dann noch einen schönen Spaziergang zum Sonnenuntergang gemacht.

Gegen Abend würde Sandra’s Problem mit dem Magen leider wieder etwas schlimmer. Daher beschlossen wir am nächsten Morgen, wenn es über Nacht wieder extrem würde, zum Arzt zu fahren. Doch die Nacht war glücklicher Weise recht ruhig.

Tag 15

Also sind wir nach der recht ruhigen Nacht in Richtung Carrara aufgebrochen. Der Plan war in der Stadt zu parken und dann einen Spaziergang zu den Marmorbrüchen zu unternehmen. Leider (zum Glück) gab es in der Stadt nicht wirklich Womo geeignete Parkplätze. Dann fand Sandra ein Museum, das einen geeigneten Parkplatz haben sollte. Dann also los , Navi programmiert und ab durch die Mitte. Else führte uns durch die Stadt, dann raus aus der Stadt und immer höher in die Marmorbrüche. Die „Strassen“ werden zu Wegen ( Einbahnwegen zu Glück ) der Asphalt wird zum Schotter. Man wird von LKW’s gejagt und freut sich wenn es eine Gelegenheit gibt diese vorbei zu lassen.

Endlich oben angekommen freut man sich schon auf den Weg nach unten 🙂

Der Ausblick da oben auf das Mittelmeer und die Marmorbrüche ist atemberaubend. Dann haben wir noch eine Jeeptour gebucht, die uns noch einmal 600 Meter höher in die Brüche gebracht hat. Die Erklärungen des Führers waren toll, anschaulich und umfassend. Die Tour war jeden Cent wert.

Nach diesen Eindrücken sind wir dann weiter zum Gardasee gefahren. In Lazise auf dem Campingplatz Le Palme haben wir dann Wieder eine Rast gemacht.

Tag 16

Nach einer ruhigen Nacht haben wir heute einen Ausflug mit dem Fahrrad nach Lazise gemacht. Lazise ist ein kleiner schöner Ort mit einer belebten Promenade, auf der viele Cafes und Restaurants zu einem Espresso oder einem Gelatti einladen.

Wieder auf dem CP angekommen der nächste Schreck : Hinterreifen rechts platt 🙁

Mit einem Minikompressor ( danke Stefan ) habe ich den reifen erst einmal wieder aufpumpen können. Also werden wir wohl am Montag mal beim Reifenhändler vorstellig werden müssen.

Tag 17

Bei etwas bedecktem Himmel waren wir heute nur am Strand. Sandra hat die Ruhe und das recht warme Wasser genossen ich eher nur die Ruhe.

Tag 18

Heute morgen sind wir dann also erst einmal bei Euromaster in Affi vorbeigefahren. Die Beratung und der Service dort waren sensationell. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die mir unbedingt etwas verkaufen wollten, sondern eher, dass die mich wirklich gut und kompetent beraten haben. Ende vom Lied Womo bekam 2 neue, italienische Designer-Puschen in klassischem Schwarz für nur 280€.

Da wir recht früh dort waren, waren wir vor dem großen Italiener-Anstrum auch bald schon wieder weg. Dann ging es weiter über den Reschenpass und Fernpass zurück nach Österreich. Als Zwischenstop hatte Sandra ein Mountain Camp in der Nähe vom Imst ausgesucht. Ein schöner aber sehr abgelegener Platz.

Tag 19

Nun ging es wieder ein Stück weiter Richtung Norden nach Füssen, wo wir fast die komplette Fam. Ruser „gefunden“ haben. Von dort aus dann nach Blaichach auf einen altbekannten Stellplatz aus 2017. Abends gab es dann beim Dorfwirt im Ort eine phantastische Haxe und eine kurze Exkursion in die Welt der Biere und Marillen 😉

Tag 20

Heute wieder lecker in der Sonne gefrühstückt und dann wiederum weiter Richtung Norden in das kleine Örtchen Blaubeuren. In Blaubeuren gibt es den so genannten Blaupot. Dies ist eine der wasserreichten Kastquellen Deuschlands.  Auch der Ort ist nett anzusehen. Nur leider haben wir kein wirklich schönes Lokal zum Essen gefunden.

Tag 21

Von Blaubeuren aus sind wit dann weiter gefahren nach Tann in der Rhön. Auch hier wieder eine  nette keine Altstadt. Der Stellplatz kostenlos, aber auch nichts besonderes.

Tag 22

Weiter geht’s nach Soltau. Her haben wir die Therme besucht und waren danach noch im Brauhaus etwas essen.

Tag 23

Ab nach Hause ;-(

Das war es leider für diesen Urlaub. So schnell gehen drei Wochen um. Nun wird dieser Beitrag in den nächsten Tagen und Wochen noch überarbeitet und es werden mehr Bilder eingefügt.

Ich hoffe Euch hat der Bericht gefallen.

Bis zum nächsten Mal

Ciao…

2 Kommentare zu “Toscana Herbst 2019

  1. Die Ollen

    Weiterhin schönes Wetter und gute Zeit mit vielen neuen Eindrücken und ohne großen Unfällen. Opferleuchten heißen nun Mal so!!

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